Astrid Nettling

Sinn für Übergänge

Zur Parergonalität des Weiblichen in der Philosophie. Versuch über die Geschlechterdifferenz

Die Arbeit folgt den Rändern des von Platon eröffneten Raums der Philosophie. Sie sucht das in ihr nicht Dargestellte, nicht Darstellbare, aber gleichwohl im Werk Wirkende in Betracht zu ziehen. Dies erfolgt über die Problematisierung des Ausschlusses einer Differenz des „Weiblichen“ aus der Philosophie. Dem entgegen versucht die Autorin, die Philosophie mit der Frage der Geschlechterdifferenz zu konfrontieren. Ausgehend von der Metaphysikkritik, wie sie als Kritik des Phallogozentrismus firmiert (Derrida, Irigaray), entfaltet sich diese Konfrontation als Versuch, über einen Effekt des „Weiblichen“ – als Abstand, Differenz und Spielraum gewährende Figur des Übergangs – den Raum der Philosophie in Rücksicht eines nachmetaphysischen Denkens der Differenz zu öffnen.

Details
Einband Paperback
Umfang 320 Seiten
Format 15,5 x 23,5
Auflage1,
ISBN 978-3-85165-020-4
Ersch.Datum Januar 1992
36,00 
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