Götz Wienold

Johannes XXV

oder Das Ende der katholischen Kirche

Ein Papst, der Männer liebt und an keinen Gott glaubt: Götz Wienold macht aus dieser Unmöglichkeit eine Fiktion, die der Wirklichkeit näher ist, als sie sein dürfte. Der Kardinal Julius Meijer soll die Kirche reformieren – tatsächlich führt er sie von innen ihrem Ende entgegen.

Franziskus ist 2017 gestorben. An seiner Stelle wird der Niederländer Julius Meijer zum Papst gewählt. Er nennt sich Kalixt IV, seinen zweiten Namen, Johannes XXV, hält er geheim. Schwul, Atheist, Kind einer 1940 umgekommenen österreichischen Jüdin, zieht der Reformer von weit her Menschen an sich. Mit seinem jungen Helfer und Geliebten Sylvain Gottesmann an seiner Seite löst er nach und nach alle moralischen und dogmatischen Positionen der katholischen Kirche auf. Ein weltumspannender, polyphon erzählter Roman über Macht, Begehren und Glaubensverlust – und über die Häresie, in der die katholische Kirche ihrer eigenen Zukunft entgegentritt.

Details
Umfang 352 Seiten
Format 15,5 x 23,5
ISBN 978-3-7092-0683-6
Ersch.Datum Oktober 2026
46,00 
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